„Nordlüner Grünröcke singen Marsch- und Schützenlieder“

Beim Königsball im Jahr 1989 fing alles an. Die Schützen aus Nordlünen-Alstedde entdeckten, dass sie nicht nur auf dem Heimweg, sondern auch so singen konnten und beschlossen, ihr an sich schon umfangreiches Angebot um einen Chor zu erweitern.

26 Schützen stehen mittlerweile auf der Chorliste, jetzt traf man sich nach der Sommerpause zur Lagebesprechung. Diese ist durchaus etwas heikel, denn den sangesfreudigen Herren fehlt ein Instrument zur Begleitung. „Ein Akkordeon wäre genau das Richtige“, meint Dirigent Günter Gössing, der selbst im Kirchenchor St. Marien schon zahlreiche Erfahrungen sammeln konnte. Zwar habe ein Musikant schon sein Kommen zugesagt, doch ward er dann nicht mehr gesehen.

Also wenden sich die Schützen um ihren Vorsitzenden Siegfried Müller an die Lüner Akkordeonspieler und bitten um Hilfe.

Künstlerische Ambitionen hegen die Nordlüner Schützen nicht. Spaß soll es machen und das Repertoire zielt auch nicht gerade auf zartbesaitete Künstlerseelen. Marschlieder, Schützenlieder und Militärmusik stehen auf dem Programmzettel. Auftreten soll der Chor vor allem im internen Rahmen, wie zum Beispiel beim Königsball. Die nächste Gelegenheit bietet sich beim Hubertusfest im November des Jahres 1989.

 

Unter der Leitung von Günter Gössing (r.) proben die sangesfreudigen Schützen

regelmäßig im „Autohof“.

 

 

 

Horrido

Ingo Schinck (1. Geschäftsführer)