Bericht über die Aktivitäten des Schützenvereins

Nordlünen-Alstedde von 1834 e. V. im Jahr 2010

IDen Verstorbenen unseres Vereines im Jahr 2010, nämlich

haben wir in der vorhergehenden Totenehrung bereits gedacht.

Der aktuelle Mitgliederbestand beträgt im März 2011 (Zeitpunkt der Jahreshauptversamm-lung) insgesamt 363 Schützinnen und Schützen. (Vorjahr 383). Hier ist ein kontinuierliche Abwärtstrend seit dem Jahr 2006 mit 413 Mitgliedern festzustellen.

Die Mitglieder verteilen sich auf die Kompanien wie folgt:

  1. Kompanie: 65 (73) Durchschnittsalter: 56 Jahre
  2. Kompanie: 78 (80) Durchschnittsalter: 58 Jahre
  3. Kompanie: 166 (169) Durchschnittsalter: 49 Jahre
  4. Kompanie: 19 (21) Durchschnittsalter: 61 Jahre
  5. Kompanie: 33 (35) Durchschnittsalter: 50 Jahre

Das Durchschnittsalter im Bataillon beträgt 55 Jahre.

43 Schützen sind aufgrund ihres Alters beitragsfrei.

Alter

Männlich

Weiblich

0-6 

1

1

7-14 

2

0

15-18 

8

1

19-26 

14

6

27-40 

33

9

41-60 

124

45

ab 61 

103

16

Von den 363 Mitgliedern sind 13 Jugendliche bzw. Kinder.

Das Bataillon verfügt über 124 Offiziere, davon sind 20 beitragsfrei.

Zu den absolvierten Veranstaltungen im vergangenen Jahr 2010:

Das Bataillon hat teilgenommen

Weiterhin haben Abordnungen des Vorstandes, der Kompanien sowie des Königspaares mit Hofstaat gesondert Termine wahrgenommen wie:

Von diesen Veranstaltungen möchte ich sechs Veranstaltungen besonders erwähnen.

1. Bataillonsbiwak: Trotz gutem Wetter traten zu dieser Veranstaltung nur 30 Schützen an.

Dies war für den Vorstand „ein Schlag ins Gesicht“. So eine geringe Beteiligung gab es bisher noch nicht. Die anwesenden Schützen verbrachten trotzdem einen angenehmen Tag bei „reichlich Pfefferpotthast“ und Bier.

2. Königsball: Der Königsball fand bei subtropischen Temperaturen auf dem Gelände des Hofes Busemann statt. Trotz dieser Umstände war die Resonanz des Bataillons gut und viele Königspaare und Abordnungen unser befreundeten Vereine fanden den Weg ins Festzelt, bzw. vor dem Festzelt und feierten mit unserem Königspaar Jochen und Sieglinde einen gelungenen Königsball, der für beide ein echtes „Highlight“ war.

3.Schützenfest Wethmar: Ob Vogelschießen, Krönung oder Ausmarsch, an allen Veranstaltungen zeigten wir unserem Bruderverein, dass man sich auf die Schützenfamilie aus Altlünen-Alstedde verlassen kann. An allen Veranstaltungen war das Bataillon mehr als reichlich vertreten und konnten so mit unseren Schützenbrüdern aus Wethmar vergnügliche und feuchtfröhliche Stunde verbringen.

4. Westfälischer Schützentag: Insgesamt nahmen nur 20 Mitglieder unseres Vereines an dem Westfälischen Schützentag teil. Hier sind schon das Königspaar, der Hofstaat und der Vorstand mit eingerechnet. So hatten dann auch alle in dem 50er Reisebus genügend Platz.

Ein gelungenes Partnerprogramm und ein feucht fröhlicher Frühschoppen in Blomberg sorgten dennoch für gute Stimmung unter den Anwesenden.

Aufgrund der geringen Beteiligung muss hier aber auch nachgedacht werden, ob man sich bei künftigen Veranstaltungen nicht mit anderen Vereinen den Bus teilt, bzw. die Attraktivität der Teilnahme, wie geänderte Abfahrzeiten, bei den Mitgliedern steigert.

5. Hubertusfest: Das Hubertusfest begann mit der traditionellen Hubertusmesse in der

St.-Ludger-Kirche mit der musikalischen Begleitung des Hegeringes Selm-Bork. Die Messe war mit den Schützen gut besucht und von unserem Bataillonspfarrer Knut Drieling in bekannter Weise Anlass gerecht gestaltet Anschließend fand das Hubertusfest in der Gaststätte „Hansa-Krug“ statt. Hier war aber nur eine geringe Beteiligung unseres Bataillons zu verzeichnen. 50 Schützen sind einfach zu wenig. Hier muss man aber fairerweise der engen Räumlichkeit Tribut zollen. Da wir aber mit dem Pfarrsaal und der Gaststätte „Haus Bössing“ keine echten Alternativen haben, muss man sehen, ob man sich nicht entschließt, andere „Wege zu bestreiten“. Eine Lösung ist nicht in Sicht.

6.Volkstrauertag: Der Wettergott hatte kein Einsehen mit den Schützen. Sinnflutartige Regenfälle am Vortag ließen die Durchführung der geplanten Außenveranstaltung am Kriegerdenkmal nicht zu, so dass der Vorstand schweren Herzens beschloss, die Veranstaltung abzusagen. Der Vorstand legte lediglich einen Kranz am Kriegerdenkmal ab. Einige wenige Unentwegte, die trotzdem erschienen waren, nahmen an einem gemütlichen „Frühschoppen“ mit einer kräftigen Suppe in der Gaststätte „Haus Bössing“ teil. Die obligatorischen Runden „Wacholder“ durften dabei nicht fehlen. Hier zeigte sich unser genesender Altbürgermeister Alfred Meerman in bekannter Manier als Vorbild, dem aber unser Kommandeur, so erzählte man sich, in nichts nachstand.

Da in diesem Jahr die Benutzung des Gymnasiums wieder möglich ist, kommt es auch wieder zu einer Neuauflage der gewohnten Traditionsveranstaltung in der Aula.

Zum Abschluss der Aktivitätenaufzählung in 2010:

Der erweiterte Vorstand hat im Jahr 2010 insgesamt 2 mal, der geschäftsführende Vorstand

6 mal beraten, sowie an insgesamt 4 Besprechungen des Schützenkreises teilgenommen.

Horrido

Ingo Schinck

(Geschäftsführer)