Bericht über die Aktivitäten des Schützenvereins

Nordlünen-Alstedde von 1834 e. V. im Jahr 2009

Im Jahr 2009 verstarben:

Der Mitgliederbestand betrug im März 2009 (Zeitpunkt der Jahreshauptversammlung) insgesamt 383 Schützinnen und Schützen, der aktuelle Mitgliederbestand im März 2010 beläuft sich auf 377 Mitglieder. Die Mitglieder verteilen sich auf die Kompanien wie folgt:

  1. Kompanie: 73
  2. Kompanie: 80
  3. Kompanie: 168
  4. Kompanie: 21
  5. Kompanie: 35.

Zu den absolvierten Veranstaltungen im Jahr 2009:

Das Bataillon hat teilgenommen

Weiterhin haben Abordnungen des Vorstandes, der Kompanien sowie des Königspaares mit Hofstaat gesondert Termine wahrgenommen wie

Zu den bereits angedeuteten Höhepunkten des Jahres 2009:

Am 13.06. wurde der Obersttag auf Einladung unseres Bataillonskommandeurs Bruno Lange durchgeführt. Nach der erfolgreichen Aufstellungsübung am Hallenbad Altlünen wurden zahlreiche Beförderungen ausgesprochen und Auszeichnungen des Westfälischen Schützenbundes vergeben. Insgesamt 70 Schützenschwestern und Schützenbrüder wurden ausgezeichnet. Danach wurde in Begleitung des Trommlerkorps „Alte Kameraden“ zum Hof von Heinz Bergmann marschiert; dort wurde das Bataillon auf Anweisung des Kommandeurs beköstigt und getränkemäßig versorgt, damit das zu diesem Zeitpunkt noch bevorstehende Schützenfest auch konditionsmäßig überstanden werden kann.

Am 20.06. begann das Schützenfest traditionsgemäß mit dem Abholen des amtierenden Königspaares, zur Erinnerung: Udo I. und Irmard I.. Vom Hansakrug ging es über die Gedenkstätte an der Bergkampstraße zum großen Zapfenstreich vor das Hallenbad Altlünen. Erstmals begleitete uns die Elmenhorster Blaskapelle durch das gesamte Schützenfest. Vor dem Zapfenstreich wurden durch den Westfälischen Schützenbund in Person des Bezirksvorsitzenden Dieter Schmiedel und dem Kreisvorsitzenden Walter Sögemeier verdiente Schützen ausgezeichnet. Aufgrund der Wetterlage wurde kurzfristig entschieden, die Königsorden nicht wie vorgesehen am Hallenbad sondern danach im Festzelt zu verleihen.

Nach dem Zapfenstreich wurde zum Festzelt marschiert. Mit dem großen Festball wurde der 1. Tag des Schützenfestes abgeschlossen.

Der Schützenfestsonntag begann mit dem ökumenischen Gottesdienst, abgehalten durch unseren Bataillonspfarrer Knud Drieling sowie seinem evangelischen Glaubensbruder Pastor Quade von der Heliandgemeinde. Danach gab es das übliche Frühstück im Zelt mit anschließendem Blaskonzert der Elmenhorster Blaskapelle. Beim großen Festumzug am Sonntagnachmittag wurde erstmals versucht, mit allen anwesenden Musikkapellen Preußens Gloria zu intonieren. Aufgrund der herrschenden Windbedingungen ist das leider nicht vollständig gelungen. Der Umzug war insgesamt ein großer Erfolg. Die Bevölkerung war zahlreich vertreten und zollte dem Ereignis reichlich Beifall. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß bei unserem Pressewart Ingo Schink eine CD mit den Höhepunkten des Festes käuflich zu erwerben ist. Ansonsten wurde auch die sonntägliche Abendveranstaltung ein voller Erfolg, da vor allem das Duo Chapeau Bas zu überzeugen wußte.

Der Montag des Schützenfestes begann hoffnungsvoll. Das Wetter war gut, es war eine Blaskapelle für das Vogelschießen engagiert worden, Besucher waren zahlreich anwesend. Die Entwicklung des Vogelschießens, vor allem die Frage nach Königsanwärtern ist allen bekannt und wird hier nicht weiter behandelt. Durch rein persönliche Entscheidungen von Sieglinde Rotte und Hans Joachim Wroblowki wurde es möglich, daß am Abend doch ein neues Königspaar präsentiert werden konnte, Jochen I. und Sieglinde I. Mit dem anschließenden Festball endete das Schützenfest 2009 in den frühen Morgenstunden. Es war alles in allem ein gelungenes, aber auch ein teures Fest. Es hätte noch besser sein können, wenn die Frage des Königsanwärters nicht gewesen wäre.

Diesbezüglich auch noch zur Information: Der Präsident des Westfälischen Schützenbundes Klaus Stallmann hat diese persönliche Entscheidung des neuen Schützenpaares mit der Verleihung des WSB-Ehrenzeichens in Gold gewürdigt.

Zum Abschluss der Aktivitätenaufzählung in 2009:

Der erweiterte Vorstand hat im Jahr 2009 insgesamt 4 mal, der geschäftsführende Vorstand

7 mal beraten, dazu wurde eine Klausur mit einer Beraterin des Landessportbundes NRW absolviert. Für das Festbuch allein wurden darüberhinaus 5 Besprechungen abgehalten.

Die Offiziersversammlung des Bataillons wurde am 27.02., die Jahreshauptversammlung am 13.03. 2009 turnusgemäß durchgeführt.

Als letztes noch vier Anmerkungen zum allgemeinen Geschäftsbetrieb:

1. Am 01.07. 2009 ist der 2. Schatzmeister, Joachim Wolf, von seinem Amt zurückgetreten. Begründet wurde das von ihm mit vorhandenen unterschiedlichen Auffassungen im geschäftsführenden Vorstand zu Fragen der Gemeinnützigkeit.

2. Der Schützenverein Nordlünen-Alstedde hat im Oktober 2009 erstmals eine Steuererklärung, und zwar für das Geschäftsjahr 2008, abgegeben. Diese Erklärung ist erforderlich, um gegenüber den Steuerbehörden die Einhaltung der allgemeinen Grundsätze der Gemeinnützigkeit nachzuweisen. Durch vorbehaltlose Unterstützung der Kassierer der vier betroffenen Kompanien war es möglich, daß die erforderlichen Angaben zusammengestellt und dem Finanzamt Dortmund vorgelegt werden konnten. Anfang Februar diesen Jahres ist der Freistellungsbescheid eingegangen, der Gültigkeit bis zum Jahresende 2011 hat. Der Verein wird 2012 aufgefordert, seine Unterlagen dann für die Geschäftsjahre 2009 bis 2011 vorzulegen.

3. Seit März 2009 wird der ARA-Schießstand an einem Tag in der Woche durch die Traditionsschützen genutzt. Während der vergangenen Monate war nicht klar ersichtlich, ob unsere Mitglieder diese neue Schießanlage annehmen und akzeptieren. Hier ist also noch Handlungsbedarf vorhanden, um eine intensivere Nutzung der modernen Schießstände zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass die Bemühungen zur Finanzierung der noch fehlenden 4 Schießstände (an der möglichen maximalen Ausstattung der Schießanlage mit 10 Schießständen) durch die Bataillonskasse nicht erfolgreich waren. Wenn diese Schießstände noch finanziert werden sollen, kann das momentan nur durch persönliche Mittelbereitstellung von Einzelnen erfolgen. Die 1. Kompanie war damit bereits erfolgreich. Offen sind jedoch noch 2 Schießstände, die bisher nicht finanziert werden können.

4. Ganz aktuell zum Thema Führen von Traditionswaffen bei öffentlichen Veranstaltungen:

Mit Schreiben vom 16. März 2010 wurde durch das Polizeipräsidium Dortmund mitgeteilt,

dass der Kommandeur des Schützenbataillons seinen Hirschfänger bei offiziellen Anlässen tragen darf. Ebenso darf der Wachzugführer seinen Säbel führen. Der Wachzug unseres Vereines darf seine Salutgewehre mitführen und nutzen. Es sind keine Ausnahme- oder weitere Genehmigungen erforderlich.

.Horrido

Ingo Schinck

(Geschäftsführer)